RTK-Vermessung, Präzision ohne Kompromiss.
Mit Echtzeit-Korrektur bestimmen unsere Drohnen jede Aufnahme auf ein bis drei Zentimeter genau, georeferenziert im amtlichen Bezugssystem. Das spart Passpunkte, Zeit und liefert nachweisbare Qualität.
Genauigkeit, die sich belegen lässt.
Ohne präzise Georeferenzierung ist jede Vermessung wertlos. RTK, kurz für Real Time Kinematic, löst das: Die Drohne empfängt während des Flugs Korrektursignale und kennt ihre Position zentimetergenau. Jedes Bild trägt damit eine exakte Koordinate.
Das Ergebnis sind Daten, die ohne Umrechnung in Ihr Bezugssystem passen und deren Genauigkeit wir nachweisen. Wo es auf höchste Sicherheit ankommt, ergänzen wir Bodenkontrollpunkte für einen unabhängigen Kontrollnachweis.
- 1–3 cm absolute Lagegenauigkeit
- Amtliche Bezugssysteme (ETRS89/UTM)
- Weniger oder keine Passpunkte nötig
- Dokumentierter Genauigkeitsnachweis
RTK-Vermessung im Detail.
Warum die Referenzierung über alles entscheidet.
Eine Drohne allein liefert kein maßhaltiges Ergebnis. Der GPS-Empfänger einer Standarddrohne kennt seine Position auf zwei bis fünf Meter genau, und dieser Fehler wandert direkt in jedes berechnete Modell. Ohne saubere Referenzierung entsteht ein Datensatz, der in sich stimmig aussieht, aber im Koordinatensystem an der falschen Stelle liegt.
RTK löst das über eine Korrekturverbindung während des Flugs. Eine Basisstation oder ein Netzdienst wie SAPOS liefert in Echtzeit die Abweichung, die Drohne rechnet sie sofort ein und speichert für jedes Bild eine bereits korrigierte Position. Das Ergebnis liegt bei ein bis drei Zentimetern absoluter Lagegenauigkeit im amtlichen Bezugssystem.
In der Praxis heißt das: Ihre Punktwolke passt ohne Nacharbeit auf den Lageplan, mehrere Befliegungen desselben Objekts liegen deckungsgleich übereinander, und Volumendifferenzen zwischen zwei Terminen sind belastbar statt zufällig. Bei Projekten mit erhöhten Anforderungen ergänzen wir zusätzlich eingemessene Bodenkontrollpunkte, die als unabhängiger Nachweis der erreichten Genauigkeit dienen und im Report dokumentiert werden.
Wo keine stabile Mobilfunkverbindung besteht, etwa im Wald, in Tallagen oder auf abgelegenen Industriearealen, weichen wir auf PPK aus. Dabei werden die Rohdaten nach dem Flug gegen die Referenzdaten gerechnet. Das Ergebnis ist gleichwertig, der Unterschied liegt allein im Zeitpunkt der Korrektur. Welches Verfahren im Einzelfall sinnvoller ist, klären wir vorab.
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