Leistung 02

RTK-Vermessung, Präzision ohne Kompromiss.

Mit Echtzeit-Korrektur bestimmen unsere Drohnen jede Aufnahme auf ein bis drei Zentimeter genau, georeferenziert im amtlichen Bezugssystem. Das spart Passpunkte, Zeit und liefert nachweisbare Qualität.

Genauigkeit, die sich belegen lässt.

Ohne präzise Georeferenzierung ist jede Vermessung wertlos. RTK, kurz für Real Time Kinematic, löst das: Die Drohne empfängt während des Flugs Korrektursignale und kennt ihre Position zentimetergenau. Jedes Bild trägt damit eine exakte Koordinate.

Das Ergebnis sind Daten, die ohne Umrechnung in Ihr Bezugssystem passen und deren Genauigkeit wir nachweisen. Wo es auf höchste Sicherheit ankommt, ergänzen wir Bodenkontrollpunkte für einen unabhängigen Kontrollnachweis.

  • 1–3 cm absolute Lagegenauigkeit
  • Amtliche Bezugssysteme (ETRS89/UTM)
  • Weniger oder keine Passpunkte nötig
  • Dokumentierter Genauigkeitsnachweis
VerfahrenRTK · PPK
Lagegenauigkeit1–3 cm
BezugssystemETRS89 / UTM
HöheDHHN2016
KontrolleGCP optional
NachweisReport inkl.
Häufige Fragen

RTK-Vermessung im Detail.

RTK steht für Real Time Kinematic. Die Drohne empfängt während des Flugs Korrektursignale einer Referenzstation und bestimmt ihre Position auf ein bis drei Zentimeter genau. Dadurch werden weniger oder keine Bodenkontrollpunkte benötigt, und die Aufnahmen sind direkt georeferenziert.
Bei RTK erfolgt die Korrektur in Echtzeit während des Flugs, bei PPK (Post Processing Kinematic) nach dem Flug in der Auswertung. PPK ist robuster bei schlechter Funkverbindung. Wir wählen je nach Projekt das passende Verfahren oder kombinieren beide. Eine ausführliche Gegenüberstellung gibt es im Ratgeber.
Für viele Projekte genügt RTK ohne Passpunkte. Wo höchste Sicherheit und ein unabhängiger Genauigkeitsnachweis gefordert sind, setzen wir zusätzlich Bodenkontrollpunkte ein. Das legen wir gemeinsam vor der Befliegung fest.
Verfahren im Vergleich

Warum die Referenzierung über alles entscheidet.

Eine Drohne allein liefert kein maßhaltiges Ergebnis. Der GPS-Empfänger einer Standarddrohne kennt seine Position auf zwei bis fünf Meter genau, und dieser Fehler wandert direkt in jedes berechnete Modell. Ohne saubere Referenzierung entsteht ein Datensatz, der in sich stimmig aussieht, aber im Koordinatensystem an der falschen Stelle liegt.

RTK löst das über eine Korrekturverbindung während des Flugs. Eine Basisstation oder ein Netzdienst wie SAPOS liefert in Echtzeit die Abweichung, die Drohne rechnet sie sofort ein und speichert für jedes Bild eine bereits korrigierte Position. Das Ergebnis liegt bei ein bis drei Zentimetern absoluter Lagegenauigkeit im amtlichen Bezugssystem.

In der Praxis heißt das: Ihre Punktwolke passt ohne Nacharbeit auf den Lageplan, mehrere Befliegungen desselben Objekts liegen deckungsgleich übereinander, und Volumendifferenzen zwischen zwei Terminen sind belastbar statt zufällig. Bei Projekten mit erhöhten Anforderungen ergänzen wir zusätzlich eingemessene Bodenkontrollpunkte, die als unabhängiger Nachweis der erreichten Genauigkeit dienen und im Report dokumentiert werden.

Wo keine stabile Mobilfunkverbindung besteht, etwa im Wald, in Tallagen oder auf abgelegenen Industriearealen, weichen wir auf PPK aus. Dabei werden die Rohdaten nach dem Flug gegen die Referenzdaten gerechnet. Das Ergebnis ist gleichwertig, der Unterschied liegt allein im Zeitpunkt der Korrektur. Welches Verfahren im Einzelfall sinnvoller ist, klären wir vorab.

Absolute Lage1–3 cm
BezugssystemETRS89 / UTM
KorrekturquelleSAPOS · eigene Basis
AlternativePPK
NachweisKontrollpunkte optional
HöhenbezugDHHN2016

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